Dienstag, 30. Juni 2015

Kosmetiktasche mit Füchse

Ich habe eine total Fuchs verrückte Freundin. Da war es klar, dass sie früher oder später an mich heran tritt und mich bittet ihr was zu nähen. Und so kam es auch. Das nähen hat dann zwar ein Jahr gedauert. Ich sollte mich schämen, aber nun ist sie fertig.

Schnittmuster ist aus dem Buch "Tolle Taschen selbst genäht". Zusatzlich habe ich außen eine und innen zwei Taschen angenäht.
Stoff ist von Stick&Style.






Damit geht´s zum Creadienstag.





Donnerstag, 18. Juni 2015

Sommerkleid, selbst designt

Ein Rückblick:

Ein paar Fakten im Vorfeld

  • Samstag der 13.6.2015
  • wie jedes Jahr Mamas Geburtstag
  • Beginn Geburstagsfeier: 15.30 

13.00
Kampf mit der Torte. Wie jedes Jahr versuche ich was zu backen. Ja die Betonung liegt auf versuchen. Denn meistens geht es total in die Hose. Chaosqueen am Werk. Es endet in einem Disaster, welches aber erstaunlicherweise immer verdammt lecker ist.
So auch dieses Mal. Eine Erdbeertorte sollte es werden und nun versucht mal bei 27 °C Raumtemperatur eine Torte hübsch aussehen zu lassen wenn alles wegfließt.

13.30
Torte sah endlich akzeptabel aus und dann fiel mir dann das nächste Problem ein.
Was ziehst du eigentlich an? Das war wieder mal typisch. Ganze Zeit nur Gedanken um die Torte gemacht und dann nix zum anziehen.

13.31
Zum Kleiderschrank gerannt. Tür auf. Nix passendes bei. Schnappatmung. Alles zu warm (das es keine  zwei Stunde später regnet und zu einer starken Abkühlung kam, konnte ja keiner ahnen)

13.32
Strandkleid entdeckt. Das wäre perfekt, aber es ist einfach zu ausgeblichen. Reicht für den Strand, aber nicht für eine Geburtstagsfeier.

13.33
Entschluss  gefasst, aber nähen könntest du dir so eins.

13.34
Zum Stoffschrank gerannt. Tür auf. Passenden Stoff vom letzten Stoffmarkt gefunden. Gut das ich nie an den Stand mit den  1,50 x 1,50 Stoffen vorbei komme ohne was mitzunehmen.

13.38
Zuschneiden war angesagt. Also Kleid überall ausgemessen und zugeschnitten.

14.00
Los geht´s mit nähen. Zunächst Mitte vom Oberteil gesmokt. Falsch gemacht nochmal auftrennen. Neu gemacht diesmal richtig. Weiter an die Ovi. Oberteil zusammennähen.

14.15
Nadelbruch Ovi. Ausgetauscht. Weiter. Unterteil zusammennähen

14.20
Verdammt nächste Nadel. Ausgetauscht.

14.22
Fadensalat. Alles neu eingefädelt.

14. 30
Wieder Fadensalat. Wenn es schnell gehen muss. Nummer 4 dreimal neu eingefädelt. Weiter geht´s

14.45
Anprobe Klappe die 1. : Träger zu breit. So wie beim Strandkleid am Ansatz smoken. Kleid zu lang also um 5cm kürzen. Ausgeführt. Saum mit Zwillingsnadel gesäumt.

14.55
Anprobe Klappe die 2. : Mist Träger auf der falschen Seite gesmokt. Armausschnitt zu eng.
Beim Ausziehen hörte ich ein Reißen. Runtergeschaut. Mist, Mist, Mist gesmokte auf gegangen.

14.57
Fluchend Oberteil vom Unterteil getrennt und Armauschnitt innen weiter genäht.

15.10
Träger am Ansatz von der richtigen Seite gesmokt. Mitte nochmal gesmokt. Alles gescheckt.

15.15
Anprobe Klappe die  3.: Alles perfekt.
Torte, Hund, Mann geschnappt

15.20
Los zur Party

15.30
Am Kaffeetisch Torte verspeisen und zum schnell genähte Kleid  bewundert werden.

Wer es bis hierhin geschafft hat:  Herzlichen Glückwunsch.
Verrückte Ideen sind die Besten. Nun möchte ich euch die Fotos nicht länger vorenthalten.













Damit geht´s mal wieder zu RUMS.


Dienstag, 9. Juni 2015

Herausforderung: Robbenkostüm

An wenn wenden sich verzweifelte Mütter, wenn ihre Kinder etwas andere Kostüme für die Schule brauchen. Genau an jemanden der nähen kann.

So erging es mir jetzt. Es wurde dringend ein Robbenkostüm benötigt. Doch wie näht man ein Robbenkostüm? Wie sieht eine Robbe den genau aus? Wie kommt man nur auf solche Ideen?
Alles Fragen die mir im Kopf rumschwirrten. 

Also wurde erstmal Herr Google gefragt: Fotos von einem  Robbenkostüm -> Ergebnis sehr ernüchternd, Overalls im Sommer nicht wirklich. Neue Idee muss her. 
"Lieber Herr Google wie sieht den eine Robbe aus?" war dann die nächste Frage. Gut dazu gab es viele Bilder und dieses diente dann als Inspiration:


Nun die nächste Frage war wie mache ich das? 
Da kam mir der beste Gedanke: Robbengesicht auf die Kapuze von einem Oberteil genäht, dazu ein Ballonrock und Handschuhe ohne Daumen als Flossen. 

Nun mussten nur noch die passenden Schnittmuster her. Für das Oberteil entschied ich mich zu dem Schnitt von Sara & Julez " Pull*it*over". Die Ärmel habe ich gekürzt, die kurze Variante und die Kapuze verwendet. 
Ein passenden Ballonrock fand ich in dem Ebook von Fadenkäfer "Multilatz" diesen habe ich oben und unten mit Bündchen versehen.
Handschuhe machte ich einfach Freischnauzte. Meine Hand umkreist, ausgeschnitten und fertig war das Schnittmuster. 

Welchen Stoff nehme ich nur? 
Jerseys war gleich klar. In Absprache mit der Mutter entschieden wir uns für graumelierten Jersey und Bündchen. Beides bei der Stofftankstelle eingekauft. 

Und als alle zusammen da war ging es ans Nähen.
Heraus kam das:



Nun fehlte nur noch das Gesicht. Dazu verwendete ich zwei große schwarze Knöpfe für die Augen,  Angelsehne als Schnurrbart und für die Nase nahm ich schwarze Wolle.


Nun konnte die Schulaufführung stattfinden.
Was für eine tolle Robbe sie war.


Damit geht´s zu Creadienstag, Meitlisache und Kiddikram.